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Diäten haben im Allgemeinen einen relativ schlechten Ruf. Sie bestehen meistens aus einigen Wochen Verzicht und führen nicht zu den Resultaten, die man sich erhofft. Meist tritt kurz nach Beendigung der gefürchtete Jojo -Effekt ein und man hat in kurzer Zeit die eben verlorenen Pfunde wieder auf der Hüfte. Ja! Selbst ich als Mann habe diese Erfahrungen gemacht und habe, vermutlich aus Frust, irgendwann aufgehört Diäten zu machen

 

Um meine Geschichte soll es aber in diesem Artikel nicht gehen. Ich möchte hier auf eine Studie eingehen, welche sich mit der Veränderung unseres Stoffwechsels beschäftigt. Genauer gesagt mit der langfristigen Anpassung unseres Grundumsatzes an eine reduzierte Kalorienmenge… sprich eine Diät.

Der Grundumsatz ist die Menge an Energie, die der Körper bei völliger Ruhe zur Aufrechterhaltung seiner Grundfunktionen benötigt. Diese Energiemenge schwankt natürlich immer ein wenig und sie ist bei kleineren (und leichteren) Menschen verhältnismäßig geringer. So kann man logischerweise bei einer Diät beobachten, dass der Grundumsatz mit dem Gewichtsverlust zurück geht. Bei der Untersuchung von Teilnehmern der Fernsehserie „The Biggest Loser“ wurde jedoch ein weiterer Effekt beobachtet. Am Ende der 30-wöchigen Diät lag der Grundumsatz im Durchschnitt bei ca. 2000 kcal (vorher bei ca. 2600). Dies lag allerdings noch im Rahmen der Erwartungen, da die Personen im Schnitt 58 kg verloren hatten.

Die Wissenschaftler wollten nun beobachten, wie sich das Gewicht und der Grundumsatz der Teilnehmer nach der Sendung verändern würden.

Wie zu erwarten, nahmen alle (bis auf einen) zu und sechs Jahre später waren die Teilnehmer im Schnitt nur noch 12% leichter als vor der Sendung. Was jedoch auch beobachtet wurde, war, dass der Grundumsatz selbst sechs Jahre später noch ca. 500 kcal niedriger war als vor dem Wettkampf. Und das, obwohl die Gewichtsveränderung berücksichtigt wurde.

Die Körper der Teilnehmer haben sich tatsächlich an den schnellen Gewichtsverlust angepasst, indem sie die Körperzusammensetzung und damit den Grundumsatz verändert haben. Ein niedrigerer Grundumsatz ist die natürliche Reaktion auf schnellen Gewichtsverlust und dient dazu, Weiterem vorzubeugen.  Durch den Niedrigeren Umsatz ist es den Teilnehmern natürlich auch schwerer gefallen ihr Gewicht zu halten. Und da sie versucht haben ihr niedrigeres Gewicht zu halten, konnte sich ihr Körper von dem, durch rapides Abnehmen erzeugten, Stress nicht wieder erholen.

Die Quelle findet ihr hier.

Und hier geht es zum dazugehörigen Beitrag auf Youtube.

Ich habe diese Studie herausgegriffen, weil sie ein generelles Problem unserer Gesellschaft widerspiegelt. Viele Menschen wollen „schnelle Resultate“ und sind sich oftmals der negativen Konsequenzen, die damit einhergehen, nicht bewusst. Ich denke, wenn man langfristig gesund leben möchte, führt kein Weg daran vorbei, seine Ernährung grundlegend umzustellen. Damit wird sich mein Blog auch in Zukunft beschäftigen. Ich möchte einfach anhand von Studien zeigen, wie man auf einfache Art und Weise ein glückliches und gesundes Leben führen kann.

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